Was ist Kanban? Definition, Herkunft und Praxis
Kanban macht Arbeit sichtbar und begrenzt, wie viel gleichzeitig läuft. Definition, Herkunft in der Fertigung und was sie im Alltag ändert.
Glossar
Projektmanagement hat einen Fachjargon, der oft mehr verdeckt als erklärt. Hier steht zu jedem Begriff, was er bedeutet, woher er kommt und — was in den meisten Definitionen fehlt — was er an deiner Arbeit tatsächlich ändert.
Kanban macht Arbeit sichtbar und begrenzt, wie viel gleichzeitig läuft. Definition, Herkunft in der Fertigung und was sie im Alltag ändert.
Ein Kanban-Board zeigt Arbeit als Karten in Spalten, die den Weg von „offen“ bis „fertig“ abbilden. Aufbau, sinnvolle Spalten und die häufigsten Fehler.
Ein WIP-Limit begrenzt, wie viele Aufgaben gleichzeitig in einer Spalte liegen dürfen. Warum das die Durchlaufzeit senkt und wo man es ansetzt.
Der Backlog ist die geordnete Liste alles noch nicht Begonnenen. Was hineingehört, wie er sortiert wird und warum ein ungepflegter Backlog schadet.
Ein Epic bündelt Aufgaben, die zusammen ein größeres Ziel ergeben. Abgrenzung zu Story und Task, und wann sich ein Epic lohnt.
Eine User Story beschreibt einen Nutzen aus Anwendersicht statt einer Aufgabe. Aufbau, Beispiele, INVEST und die Abgrenzung zu Task und Epic.
Story Points schätzen Aufwand relativ statt in Stunden. Warum das genauer ist, wie die Skala funktioniert, und wie man sie kaputt macht.
Ein Sprint ist ein fester Zeitraum, in dem ein Team eine vorher vereinbarte Menge Arbeit abschließt. Länge, Ablauf, und wann sich das Format nicht lohnt.
Scrum ist ein Rahmenwerk mit festen Rollen, Ereignissen und Artefakten, das Arbeit in Sprints organisiert. Aufbau — und wann es nicht passt.
Scrumban kombiniert Sprints und Rollen aus Scrum mit Fluss und WIP-Limits aus Kanban. Was man behält, was man weglässt, und für wen es taugt.
Ein kurzes tägliches Treffen, in dem ein Team den Tag abstimmt. Was hineingehört, was nicht, und warum es im Stehen stattfindet.
Die Definition of Done ist die gemeinsame Vereinbarung, wann eine Aufgabe fertig ist. Was hineingehört, und warum ohne sie „fertig“ nichts bedeutet.
Eine Retrospektive prüft nicht das Ergebnis, sondern die Zusammenarbeit. Ablauf, Zweck und die Bedingung, ohne die sie wirkungslos bleibt.
Ein Burndown-Chart zeigt die verbleibende Arbeit über die Zeit eines Sprints. Wie man ihn liest, und welche Verläufe was bedeuten.
Velocity ist die Menge an Story Points, die ein Team pro Sprint abschließt. Wozu sie taugt, wozu nicht, und warum sie als Zielvorgabe schadet.
Durchlaufzeit misst ab dem Wunsch, Zykluszeit ab dem Arbeitsbeginn. Warum die Verwechslung teuer ist und was man mit den Zahlen anfängt.
MAJOR.MINOR.PATCH — was die drei Zahlen bedeuten, wann welche steigt, und warum das für alles zählt, was jemand anderes benutzt.
Der Product Owner verantwortet die Reihenfolge des Backlogs und den Nutzen. Aufgaben, Abgrenzung zum Projektleiter, Missverständnisse.
Der Scrum Master verantwortet den Prozess und räumt Hindernisse aus dem Weg — nicht die Aufgabenverteilung. Aufgaben und die häufigste Fehlbesetzung.
Akzeptanzkriterien legen fest, woran man erkennt, dass eine bestimmte Karte fertig ist. Abgrenzung zur Definition of Done und wie man sie formuliert.
Eine Konvention für Commit-Nachrichten, aus der sich Changelogs und Versionsnummern ableiten lassen. Aufbau, Typen und der praktische Nutzen.
Fast alle stammen aus einem von zwei Lagern: aus Kanban, das aus der Fertigung kommt und den Fluss der Arbeit beschreibt, oder aus Scrum, das einen festen Takt und feste Rollen mitbringt. Beide funktionieren; sie beantworten nur unterschiedliche Fragen. Wer sie vermischt, ohne das zu merken, bekommt Diskussionen darüber, ob ein Sprint „richtig“ gemacht wird — statt darüber, ob die Arbeit ankommt.
Deshalb steht bei jedem Begriff dabei, aus welchem Lager er kommt und wann er sich nicht lohnt. Ein WIP-Limit hilft einem Team, das an zu vielen Dingen gleichzeitig arbeitet; einem Zweierteam bringt es nichts. Velocity ist eine Planungshilfe und keine Leistungskennzahl — und wird trotzdem regelmäßig als eine benutzt.
Backlog, Sprints, Story Points und Durchlaufzeit gibt es in Zuuna nicht als Theorie, sondern als Felder auf der Karte. 14 Tage voller Zugriff, ohne Kreditkarte.