Glossar
Was ist eine Retrospektive?
Eine Retrospektive prüft nicht das Ergebnis, sondern die Zusammenarbeit. Ablauf, Zweck und die Bedingung, ohne die sie wirkungslos bleibt.
Eine Retrospektive ist ein regelmäßiges Treffen, in dem ein Team seine eigene Arbeitsweise überprüft — nicht das Ergebnis, sondern den Weg dorthin. Sie steht typischerweise am Ende eines Sprints und endet mit ein bis zwei konkreten Änderungen.
Ablauf
Verbreitet ist: Was lief gut, was lief schlecht, was ändern wir. Wichtiger als das Format ist der letzte Teil. Eine Retrospektive ohne Beschluss ist eine Gesprächsrunde — und nach drei davon kommt niemand mehr hin.
Die Bedingung
Offenheit setzt voraus, dass daraus keine Bewertung von Personen wird. Sobald jemand mit Konsequenzen rechnet, hört das Team auf, Probleme zu benennen, und die Retrospektive wird zur Pflichtübung. Deshalb sitzen Vorgesetzte in vielen Teams bewusst nicht dabei.
In Zuuna
Beschlüsse werden als Karten angelegt, damit sie im nächsten Sprint sichtbar sind — das ist der Unterschied zwischen einer Retrospektive und einem Gespräch.
Häufige Fragen
Wie oft?
Am Ende jedes Sprints; bei Kanban ein fester Rhythmus, etwa alle zwei Wochen. Seltener als monatlich verliert sie den Bezug zur Arbeit.
Wie viele Maßnahmen sollten herauskommen?
Ein bis zwei, die wirklich umgesetzt werden. Zehn Maßnahmen sind eine Wunschliste, keine Änderung.