Vergleich

Zuuna vs. ClickUp: schlanker, DSGVO-konform

ClickUp kann alles — genau das ist oft das Problem. Der ehrliche Vergleich: Funktionen, Preise (08/2026), Hosting in Deutschland, Umzug per CSV.

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ClickUps Versprechen ist „one app to replace them all“: Aufgaben, Docs, Chat, Whiteboards, Formulare, Dashboards — alles in einem Tool. Zuuna verspricht das Gegenteil: ein Board, das ein Softwareteam morgens öffnet und abends noch versteht. Dieser Vergleich zeigt ehrlich, wann welches Versprechen das richtige ist — mit ClickUp-Preisen, geprüft am 3. August 2026.

Kurz gesagt — wer wofür

Zuuna, wenn du ein fokussiertes Board mit Sprints, Git-Anbindung und Releases willst, deine Daten in Deutschland liegen sollen und dein Team keine Wochen in die Einrichtung stecken möchte.

ClickUp, wenn du bewusst ein Alles-in-einem-Tool suchst — mit Whiteboards, Formularen, Dashboards, Docs und Chat — und bereit bist, dafür Einarbeitung und laufende Konfiguration in Kauf zu nehmen.

ClickUp macht alles. Zuuna macht das, was ein Softwareteam täglich braucht

ClickUps größte Stärke ist zugleich seine bekannteste Schwäche. In den großen 2026er-Reviews ist Feature-Überforderung die häufigste Kritik: Neue Teams verbringen demnach typischerweise zwei bis vier Wochen mit Einrichten und Konfigurieren, bevor sie sich produktiv fühlen. Dazu kommen Berichte über Trägheit in großen Workspaces mit über 1.000 Aufgaben und darüber, dass zu viele eigene Felder die Ladezeiten spürbar drücken.

Zuuna macht weniger. Das ist der Punkt. Keine Whiteboards, keine Formulare, keine Dashboards, kein Chat — dafür das, was ein Softwareteam täglich braucht: Boards mit Listenansicht, eigene Felder, Automationen, Sprints, Zeiterfassung und Git direkt auf der Karte. Ein neues Board steht in Minuten, weil es schlicht weniger einzustellen gibt.

Wo deine Daten liegen

Zuuna wird in Deutschland gehostet — in jedem Tarif, auch im kostenlosen. Eine AVV gehört dazu, und erzwungene Zwei-Faktor-Authentifizierung für den ganzen Workspace gibt es ebenfalls in jedem Tarif, während viele Wettbewerber sie erst in Enterprise-Stufen freischalten. Mehr dazu im Überblick DSGVO-konformes Projektmanagement.

Bei ClickUp liegen deine Daten standardmäßig in den USA. Datenresidenz in der EU gibt es als Option — allerdings nur im Enterprise-Tarif, dessen Preis mit dem Vertrieb verhandelt wird (Stand: Juli 2026). Für ein kleines Team heißt das praktisch: US-Hosting oder Enterprise-Vertrag.

Funktionsvergleich

KriteriumZuunaClickUp
Hosting-StandortDeutschland — alle TarifeUSA; EU-Residenz als Enterprise-Option
Datenresidenz ab welchem Tarifab Freenur Enterprise, Preis auf Anfrage (Stand: Juli 2026)
AVV / DPAAVV in jedem TarifDPA verfügbar (US-Anbieter)
Einrichtungsaufwanderstes Board in Minutenlaut 2026er-Reviews typisch 2–4 Wochen Einarbeitung
Kanban + Tabelleja (Listenansicht ab Private Plus)ja — 15+ Ansichten
Sprints & Backlogja — Developer-Tarifja
Planning Pokereingebaut — Developer-Tarif
Story Pointsja — Developer-Tarifja
Git auf der KarteCommits, Pull Requests, Build-Status — Developerüber Integrationen
Code-Graph & Releasesja — Developer-Tarif
Zeiterfassungab Business Proab Unlimited
Dokumenteab Business Proja (Docs)
Whiteboards & Formularenein — bewusstja (Free: 1 Formular)
Dashboardsnein — nur Board-Reports (Business Pro)ja, erweitert ab Business
AutomationenPlus 200 · Business Standard 1.000 · Business Pro 25.000/Monat · Developer unbegrenzt (Free: keine Automationen)Business: 5.000/Monat; Enterprise: 250.000
SSO / SCIM / IP-AllowlistBusiness Pro (16 €)nur Enterprise
Free-Tarif2 Mitglieder, 2 Boards/Gruppe, 100 Karten, 500 MBunbegrenzte Aufgaben & Mitglieder, 60 MB Speicher
Einstiegspreis4 € pro Mitglied/Monat inkl. MwSt.7 $ pro User/Monat (jährlich) bzw. 10 $ monatlich

ClickUp-Angaben laut clickup.com/pricing, geprüft am 3. August 2026.

Für Entwicklerteams: Commits, Pull Requests und Releases auf dem Board

ClickUp bindet GitHub & Co. über Integrationen an — Aufgaben lassen sich mit Branches verknüpfen. Zuuna geht im Developer-Tarif einen Schritt weiter: Commits und Pull Requests hängen automatisch an der Karte, der Build-Status ist auf der Karte sichtbar, und Karten bewegen sich per Commit-Nachricht über das Board.

Dazu kommen Sprints mit Backlog, Refinement und eingebautem Planning Poker sowie Releases mit Code-Graph: Du siehst pro Release, welche Branches und Tickets wirklich live gegangen sind — auch das, was ohne Ticket unterwegs war. Diese durchgehende Spur vom Commit bis zum Release hat ClickUp nicht im Kern.

Preise im Vergleich

Zuuna-Preise pro Mitglied und Monat, inkl. MwSt. ClickUp-Preise in US-Dollar laut clickup.com/pricing, Stand 3. August 2026.

  • Zuuna: Free 0 € · Private Plus 4 € · Business Standard 8 € · Business Pro 16 € (Zeiterfassung, Reports, Dokumente, SSO/SCIM) · Developer 24 € (Sprints, Poker, Git, API, Webhooks, Releases).
  • ClickUp: Free Forever 0 $ · Unlimited 7 $ (jährlich) bzw. 10 $ (monatlich) · Business 12 $ bzw. 19 $ · Enterprise auf Anfrage.

Zwei Dinge gehören ehrlicherweise dazu: ClickUps KI kostet extra — „Brain AI“ ab 7,20 $ pro User und Monat (jährlich), das große „Everything AI“-Paket 22,40 $. Und ein Workspace wechselt den Tarif immer als Ganzes; Unlimited- und Business-Sitze lassen sich nicht mischen. Wer Business plus KI rechnet, landet schnell deutlich über dem 7-$-Listenpreis.

Wo ClickUp besser ist

  • Breite: Whiteboards, Formulare, Dashboards, Docs, Chat und native KI in einem Tool — ClickUp kann mehrere Spezialtools tatsächlich ersetzen. Zuuna will das ausdrücklich nicht.
  • Free-Tarif: deutlich großzügiger als unserer — unbegrenzte Aufgaben und Mitglieder (bei 60 MB Speicher), während Zuuna Free bei 2 Mitgliedern und 100 Karten endet. Wer „kostenlos für viele Leute“ sucht, ist bei ClickUp besser aufgehoben.
  • Integrationen: ein riesiger Katalog — laut 2026er-Reviews sind über Zapier mehr als 8.000 Apps erreichbar.
  • Anpassbarkeit: 15+ Ansichten, eigene Felder und mächtige Automationen bilden fast jeden Workflow ab — wenn jemand die Zeit investiert, ihn zu bauen.

Umziehen von ClickUp

Einen One-Click-Import aus ClickUp gibt es nicht — und wir versprechen auch keinen. Der ehrliche Weg: Exportiere deine Aufgaben in ClickUp als CSV oder Excel und lies die Datei über den Tabellen-Import ein. Titel, Status und Felder werden zu Karten, Spalten und eigenen Feldern; das Trennzeichen erkennt der Import automatisch, auch Semikolons.

Was zurückbleibt: Kommentare, Anhänge und Verläufe. Die Grenzen pro Import: 15 MB, 10.000 Zeilen, 50 Spalten. Für die meisten Team-Boards reicht ein Nachmittag.

Nächste Schritte

Der schnellste Test ist der Alltag selbst: 14 Tage kostenlos testen — ohne Kreditkarte.

Wo die Daten liegen, wer sie verarbeitet und was wir ausdrücklich nicht behaupten, steht offen auf der Seite Sicherheit und Datenschutz — inklusive Subprozessoren-Tabelle.

Häufige Fragen

Ist Zuuna eine echte ClickUp-Alternative für Entwicklerteams?

Ja — im Developer-Tarif (24 € pro Mitglied/Monat inkl. MwSt.) sind Sprints, Backlog, Planning Poker, Git-Anbindung, Releases, API und Webhooks eingebaut. Was Zuuna bewusst nicht ersetzt: Whiteboards, Formulare, Dashboards und Chat.

Wo werden meine Daten gespeichert?

In Deutschland — in jedem Zuuna-Tarif, auch im kostenlosen, inklusive AVV. Bei ClickUp liegen die Daten standardmäßig in den USA; EU-Datenresidenz ist eine Enterprise-Option mit Preis auf Anfrage (Stand: Juli 2026).

Kann ich meine ClickUp-Aufgaben importieren?

Es gibt keinen One-Click-Import. Der Weg: Aufgaben in ClickUp als CSV oder Excel exportieren und über den Tabellen-Import einlesen — Titel, Status und Felder kommen mit, Kommentare und Anhänge bleiben zurück. Grenzen pro Import: 15 MB, 10.000 Zeilen, 50 Spalten.

Hat Zuuna Whiteboards, Formulare oder Chat?

Nein — bewusst. Zuuna konzentriert sich auf Board, Sprints, Zeiterfassung und Git-Anbindung; für alles andere behältst du deine Spezialtools. Genau dieser Fokus hält Einrichtung und Alltag schlank.

Was kostet Zuuna gegenüber ClickUp?

Zuuna: 0 bis 24 € pro Mitglied/Monat inkl. MwSt. ClickUp (Stand 3. August 2026): Unlimited 7 $ jährlich bzw. 10 $ monatlich, Business 12 $ bzw. 19 $, Enterprise auf Anfrage — KI kostet ab 7,20 $ pro User zusätzlich.

Umsteigen ist unspektakulärer, als du denkst.

Jira verbindest du mit einem API-Token, Trello liest Zuuna aus seinem JSON-Export — beides mit fertiger Feldzuordnung. Jedes andere Tool exportierst du als CSV oder Excel. Der Import läuft einmal, er synchronisiert nicht. Danach 14 Tage testen, ohne Kreditkarte.