Vergleich
Zuuna vs. Asana: die DSGVO-konforme Alternative
Zuuna vs. Asana im ehrlichen Vergleich: Hosting in Deutschland auf jedem Tarif, Git und Releases auf dem Board, und wo Asana wirklich besser ist.
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Asana ist richtig gut darin, Arbeit zu koordinieren: Kampagnen, Ops-Prozesse, abteilungsübergreifende Projekte. Wenn deine Arbeit aber im Git liegt, sieht Asana die Hälfte davon nicht. Und deine Daten liegen bei einem US-Anbieter. Dieser Vergleich zeigt, wo Zuuna die bessere Wahl ist, wo Asana gewinnt, und was ein Wechsel praktisch bedeutet.
Kurz gesagt: wer wofür
Zuuna ist für Teams gebaut, die Software ausliefern: Commits, Pull Requests und Releases hängen direkt an der Karte, Sprints und Planning Poker sind eingebaut, gehostet wird in Deutschland (auf jedem Tarif). Asana ist die reifere Wahl für Marketing, Ops und Projektkoordination: Timeline, Portfolios, Ziele und Formulare hat Zuuna schlicht nicht. Wenn dein Team Code schreibt oder deine Datenschutz-Prüfung einen EU-Standort verlangt, lies weiter: genau dafür ist diese Seite.
Der Unterschied, der zählt: wo deine Daten liegen
Zuuna wird in Deutschland gehostet (in allen Tarifen, auch im Free-Plan). Einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) bekommst du online, ohne Vertriebsgespräch. Und noch etwas, das sonst meist hinter Enterprise-Verträgen steckt: Erzwungene Zwei-Faktor-Authentifizierung für den ganzen Workspace gibt es bei Zuuna in jedem Tarif, auch kostenlos.
Asana ist ein US-Anbieter. EU-Datenresidenz (AWS-Region Frankfurt) gibt es dort erst auf Enterprise bzw. Enterprise+, und nur über den Vertrieb (Stand: 30.07.2026). Für eine DSGVO-Prüfung heißt das: Auf den Tarifen, die die meisten Teams tatsächlich nutzen, verlässt du dich auf US-Datentransfers. Was bei so einer Prüfung zählt, haben wir ausführlich aufgeschrieben: DSGVO-konformes Projektmanagement.
Zuuna vs. Asana im Überblick
Preis- und Funktionsangaben zu Asana stammen von asana.com/pricing (abgerufen am 03.08.2026); Angaben zur Datenresidenz und zu Sitz-Mindestmengen aus Asanas eigener Sicherheits- und Vertriebsdokumentation (Stand 30.07.2026).
| Kriterium | Zuuna | Asana |
|---|---|---|
| Hosting-Standort | Deutschland (auf jedem Tarif) | US-Anbieter; EU-Residenz (Frankfurt) nur Enterprise/Enterprise+, über den Vertrieb |
| AVV / DPA | Inklusive, online abrufbar | Ja (Verarbeitung durch den US-Anbieter) |
| Kanban-Board | Ja | Ja |
| Tabellen-/Listenansicht | Ja (ab Plus) | Ja |
| Timeline / Gantt | Nein | Ja (ab Starter) |
| Sprints, Backlog, Planning Poker | Eingebaut (Developer) | Nicht nativ (über Boards nachgebaut) |
| Git: Commits & Pull Requests auf der Karte | Eingebaut (Developer) | Keine native Git-Ansicht |
| Code-Graph & Releases | Ja (Developer) | Nein |
| Zeiterfassung | Eingebaut (Business Pro), inkl. Clockify-/Toggl-Import | Nativ ab Advanced |
| Automationen | Ab Plus: 200/Monat, Business Standard 1.000, Business Pro 25.000, Developer unbegrenzt | Unbegrenzt ab Starter |
| Portfolios, Ziele (OKRs), Workload | Nein | Ja (ab Advanced) |
| Formulare | Nein | Ja (ab Starter) |
| SSO (SAML) & SCIM | Business Pro | Enterprise |
| Free-Tarif | 2 Mitglieder, 100 Karten | Personal: max. 2 Nutzer |
| Einstiegspreis bezahlt | 4 €/Nutzer/Monat inkl. MwSt. | 10,99 $/Nutzer/Monat (jährlich), Minimum 2 Sitze |
Für Entwicklerteams: Board, Git und Releases an einem Ort
Der eigentliche Grund, warum Entwicklerteams von Asana zu Zuuna wechseln, ist nicht der Preis. Es ist die Git-Integration: Commits und Pull Requests erscheinen auf der Karte, und eine Karten-ID in der Commit-Message reicht, damit eine Regel auf dem Board die Karte automatisch weiterschiebt, egal bei welchem Git-Host dein Code liegt. Asana hat dazu kein Gegenstück; dort lebt der Stand der Arbeit im Tool, nicht im Repository.
Darauf bauen zwei Dinge auf, die es in Asana gar nicht gibt: der Code-Graph, der zeigt, welcher Branch zu welcher Karte gehört und was ohne Ticket live ging, und Releases, die an Git-Tags hängen. Dazu kommen echte Sprints mit Backlog, Kapazitätsplanung und Planning Poker, eingebaut statt über Boards improvisiert. All das gehört zum Developer-Plan.
Preise im Vergleich (Stand: 03.08.2026)
| Stufe | Zuuna (pro Nutzer/Monat, inkl. MwSt.) | Asana (pro Nutzer/Monat, USD, jährliche Zahlung) |
|---|---|---|
| Kostenlos | Free: 0 € (2 Mitglieder, 100 Karten) | Personal: 0 $ (max. 2 Nutzer) |
| Einstieg | Plus: 4 € | Starter: 10,99 $ (monatlich: 13,49 $) |
| Team | Business Standard: 8 € · Business Pro: 16 € | Advanced: 24,99 $ (monatlich: 30,49 $) |
| Oberste Stufe | Developer: 24 € | Enterprise / Enterprise+: auf Anfrage |
Drei Dinge stehen so nicht auf Asanas Preisseite: Auf allen Bezahltarifen gilt ein Minimum von 2 Sitzen: wer allein arbeitet, zahlt auf Starter effektiv rund 21,98 $ im Monat. Sitze werden zudem in Staffeln verkauft: Lädst du die sechste Person ein, zahlst du für zehn Sitze. Und Asana blendet die Währung nach Standort ein: die Euro-Preise konnten wir am 03.08.2026 nicht verifizieren, die Zahlen oben sind die US-Listenpreise.
Zum Einordnen: Zuunas teuerster Tarif (Developer, 24 € inkl. MwSt.) liegt auf dem Niveau von Asanas Advanced: das zu diesem Preis weder SAML noch SCIM enthält. Alle Zuuna-Tarife im Detail: Preise.
Wo Asana besser ist
Ein ehrlicher Vergleich braucht diese Liste, und sie ist nicht kurz:
- Timeline und Gantt. Ein Asana-Projekt lässt sich als Liste, Board, Timeline oder Kalender anzeigen: dieselben Daten, vier Ansichten. Zuuna hat keine Gantt-Ansicht, Punkt.
- Multi-Homing. In Asana kann eine Aufgabe in mehreren Projekten gleichzeitig leben und bleibt dabei ein Objekt mit einem Kommentar-Thread. In Zuuna gehört eine Karte zu genau einem Board.
- Portfolios, Ziele, Workload. Wer viele Projekte überblicken muss, bekommt in Asana (ab Advanced) Status-Rollups, OKR-Ziele und Auslastungsplanung. Zuuna hat Sprint-Kapazität, aber keine Workload-Ansicht und keine Ziele-Ebene, und Kartenbeziehungen sind Verknüpfungen ohne echte Abhängigkeitslogik.
- Formulare, Integrationskatalog, Mobile. Asanas Formulare, der große Integrations-Marktplatz und die über Jahre gereiften Mobil-Apps: hier ist der Vorsprung real.
Kurz: Wechsle, wenn dein Team Code schreibt, Sprints fährt oder Daten in der EU braucht. Bleib bei Asana, wenn deine Planung von Gantt, Portfolios oder unternehmensweiten Zielen lebt.
Der Umstieg: was du heute mitnehmen kannst
Ehrlich gesagt: Einen Ein-Klick-Import aus Asana gibt es nicht. Der Weg führt über CSV, Projekt in Asana exportieren, dann in Zuuna über den Tabellen-Import einlesen: Kopfzeile wählen, Spalten auf Titel, Status und Felder mappen, Vorschau prüfen. Titel, Status und Feldwerte kommen mit; Kommentare und Anhänge nicht. Der Import verkraftet bis zu 10.000 Zeilen und 15 MB pro Datei: wie das geht, zeigt Schritt für Schritt das Tutorial Excel-Tabelle als Kanban-Board importieren.
Ausprobieren kostet nichts: Der Free-Plan braucht keine Kreditkarte, und jedes Board lässt sich jederzeit wieder als Excel/CSV exportieren: du sperrst dich also nicht ein.
Nächste Schritte
- Projektmanagement für Entwicklerteams (warum das Board den Code sehen sollte).
- Zuuna vs. Jira und Zuuna vs. Linear (die Vergleiche für Entwickler-Tools).
- Zuuna vs. Monday und Zuuna vs. Trello (falls noch andere Kandidaten auf deiner Liste stehen.
- Alle Tarife im Überblick (starte kostenlos, ohne Kreditkarte).
Wo die Daten liegen, wer sie verarbeitet und was wir ausdrücklich nicht behaupten, steht offen auf der Seite Sicherheit und Datenschutz (inklusive Subprozessoren-Tabelle).
Keine Lust auf Do-it-yourself? Wir migrieren dein Board kostenlos per Concierge-Migration: einmal anfragen, in der Regel in einem Tag erledigt.
Häufige Fragen
Wo liegen meine Daten bei Zuuna?
In Deutschland (auf jedem Tarif, auch im Free-Plan). Einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) bekommst du online, ohne Vertriebsgespräch. Bei Asana gibt es EU-Datenresidenz (Frankfurt) erst auf Enterprise bzw. Enterprise+ und nur über den Vertrieb.
Kann ich meine Asana-Projekte importieren?
Es gibt keinen Ein-Klick-Import aus Asana. Der ehrliche Weg: Projekt in Asana als CSV exportieren und über Zuunas Tabellen-Import einlesen. Titel, Status und Felder kommen mit: Kommentare und Anhänge nicht.
Bietet Zuuna einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)?
Ja, auf jedem Tarif. Der AVV ist direkt auf der Website abrufbar: du musst dafür nicht mit dem Vertrieb sprechen.
Hat Zuuna eine Timeline- oder Gantt-Ansicht?
Nein. Zuuna hat Board, Tabellenansicht und Kalender, aber keine Gantt-Ansicht, keine Portfolios und keine Ziele-Ebene. Wenn deine Planung von Zeitbalken und Abhängigkeiten lebt, ist Asana hier die bessere Wahl.
Was kostet Zuuna im Vergleich zu Asana?
Zuuna: 0 € (Free), 4 € (Plus), 8 € (Business Standard), 16 € (Business Pro), 24 € (Developer) pro Nutzer und Monat, inkl. MwSt. Asana (US-Listenpreise, Stand 03.08.2026): Starter 10,99 $ und Advanced 24,99 $ pro Nutzer/Monat bei jährlicher Zahlung (mit einem Minimum von 2 Sitzen auf allen Bezahltarifen).