Funktion

Sprints & Backlog: Scrum, das nicht im Weg steht

Backlog, Sprintplanung, Kapazität, Planning Poker und Burndown — auf demselben Board, auf dem die Arbeit ohnehin liegt. Im Developer-Tarif enthalten.

Zuunas Sprints liegen als Ebene über dem Board, nicht daneben. Dieselben Karten, die du im Kanban bewegst, bekommen Story Points, wandern in einen Backlog, werden in einen Sprint gezogen und tauchen im Burndown wieder auf. Es gibt kein zweites Werkzeug und keinen Export dazwischen.

Der Backlog

Eine eigene Ansicht neben dem Board, per Drag-and-drop sortierbar. Du kannst eine Karte direkt im Backlog anlegen, ohne vorher ein Board zu wählen — sie landet auf dem richtigen, sobald sie zugeordnet wird. Für die Triage gibt es Filter nach Zuständigkeit, Epic, Priorität und Volltext, Sammelaktionen und ein Ready-Kennzeichen. Das Refinement passiert auf einem eigenen, dauerhaften Board: unfertige Vorgänge hereinziehen, klären, schätzen.

Planung mit echter Kapazität

Vor dem Sprintstart siehst du, wer bereits überbucht ist — die Kapazität jedes Mitglieds gegen die Arbeit, die es tatsächlich trägt, mit einem Auslastungs-Chip direkt an der Person. Abwesenheiten aus dem Team-Planer fließen ein, statt in einer zweiten Tabelle zu leben. Teilt sich ein Ticket auf mehrere Leute auf, lässt sich der Aufwand aufteilen — sieben Stunden Backend, eine Stunde Frontend — damit die Kapazität stimmt und nicht die ganze Karte einer Person zugerechnet wird.

Schätzen im Team

Story Points setzt du im Refinement oder gemeinsam im Planning Poker: Der Moderator startet eine Runde, alle stimmen verdeckt über dieselbe Karte ab, und erst die Aufdeckung zeigt die Spanne. Das ist der Punkt der Übung — nicht der Durchschnitt, sondern die Frage, warum eine 3 und eine 13 auf demselben Ticket liegen.

Und danach

Der Burndown zeigt die Ideallinie gegen die tatsächlich verbleibende Arbeit: Er fällt, wenn Karten die Done-Spalte erreichen, und steigt, wenn Umfang hinzukommt. Welche Spalte „fertig“ bedeutet, legst du selbst fest — Sprintabschluss und Backlog richten sich danach. Am Ende bleibt die Velocity als Planungsgrundlage für den nächsten Sprint, nicht als Kennzahl für Menschen.

Ehrlich zum Tarif

Sprints, Backlog, Planning Poker, Kapazität und Burndown gehören zum Developer-Tarif. Das Board selbst braucht davon nichts: Wer nach Kanban arbeitet und den Fluss steuert statt Zeitschachteln zu füllen, kommt ohne diese Ebene aus — und sollte sie dann auch nicht bezahlen.

Ein Backlog wird erst planbar, wenn die Karten eine Größe haben — verdeckt und im Team geschätzt mit Planning Poker. Wer die Auslastung dahinter sehen will, findet sie im Team-Planer.

Häufige Fragen

Brauche ich Sprints, um Zuuna zu benutzen?

Nein. Jedes Board funktioniert als reines Kanban-Board. Sprints sind eine Ebene, die du einschaltest, wenn dein Team in festen Iterationen arbeitet — und sonst nicht.

In welchem Tarif sind Sprints enthalten?

Im Developer-Tarif. Dort liegen auch Releases, der Code-Graph, die REST-API und Webhooks, weil dieselben Teams sie zusammen brauchen.

Fließen Urlaub und Abwesenheiten in die Kapazität ein?

Ja. Der Team-Planer hält Abwesenheiten und die Wochenarbeitszeit je Person, und die Sprint-Kapazität rechnet damit — statt dass jemand die Zahl von Hand korrigiert.

Was passiert mit unfertigen Karten am Sprintende?

Sie gehen zurück in den Backlog und werden neu bewertet. Du entscheidest beim Abschluss, was mitgeht; die Done-Spalte deiner Wahl bestimmt dabei, was überhaupt als fertig zählt.

Sieh es an deinem eigenen Board.

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