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Betriebsrat-Modus: aggregierte Auswertungen statt Einzelzahlen

Aggregierte Auswertungen statt Einzelzahlen pro Person, serverseitig durchgesetzt nach §87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Betriebsrat-Modus, ab Business Pro.

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Sobald ein System die Leistung oder das Verhalten von Beschäftigten überwachen kann, hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht nach §87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Zeiterfassung, Reports und Dashboards können das. Der Betriebsrat-Modus beantwortet die Frage im Projekttool selbst, nicht nur in einer Absichtserklärung: eingeschaltet zeigen Auswertungen aggregierte Zahlen statt einer Zeile pro Person.

Was aggregiert wird

Der Workload-Tab im Team Planner, die Workspace-Auswertung für Zeit und Abrechnung, der Zeit-Report auf jedem Board und die Dashboards zeigen bei aktiviertem Betriebsrat-Modus keinen Namen, keine Nutzer-ID und keine Einzelstunden mehr, außer an die betroffene Person selbst. Eine einstellbare Mindestgruppengröße (Standard: 5) blendet zusätzlich jede Summe aus, die aus weniger Personen besteht, damit ein enger Filter keine Einzelauswertung durch die Hintertür wird.

Was der Betriebsrat-Modus nicht ist

Der Modus blockiert nicht die Erfassung von Leistungsdaten, er entscheidet, wer wen sehen darf. Ein Mitglied sieht seine eigenen Zahlen immer, unabhängig vom Modus. Die Einstellung gilt für den ganzen Workspace, nicht für einzelne Personen, und ihre Aktivierung wird protokolliert statt versteckt: jede Umstellung schreibt einen Eintrag ins Sicherheits-Audit-Log. Ein Downgrade schaltet die Durchsetzung auch nicht heimlich ab: der Tarif entscheidet, wer den Modus einschalten darf, nicht, ob ein bereits eingeschalteter noch gilt.

Auch über die API

Die v1-API folgt derselben Regel. Auswertungsrouten zu Zeiteinträgen liefern bei aktivem Betriebsrat-Modus keine Namen und keine Nutzer-IDs mehr zurück, außer zu den eigenen. Ein Token mit Lesezugriff auf Zeiten kann die Einzelstunden-Liste nicht über die API zusammensetzen, die die Oberfläche bereits verweigert.

Ab Business Pro

In der Administration einstellbar, mit einer Mindestgruppengröße von 2 bis 50 (Standard: 5). Verfügbar ab Business Pro.

Häufige Fragen

Ersetzt der Betriebsrat-Modus eine Betriebsvereinbarung?

Nein. Die Betriebsvereinbarung bleibt Sache von Betriebsrat und Arbeitgeber, Zuuna verhandelt sie nicht. Der Betriebsrat-Modus ist die technische Seite: er sorgt dafür, dass eine vereinbarte Grenze im System auch gilt.

Wer sieht die aggregierten Zahlen?

Jede Person, die die Auswertung ohnehin öffnen darf, sieht Summen statt Einzelzeilen. Summen aus weniger Personen als die eingestellte Mindestgruppengröße (Standard: 5) werden zusätzlich ausgeblendet.

Kann ein Mitglied die eigenen Zahlen noch sehen?

Ja, immer. Der Modus blendet nur die Zahlen anderer Personen aus, nie die eigenen.

Ab welchem Tarif ist der Betriebsrat-Modus verfügbar?

Ab Business Pro.

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